Termine 2026
ab 12.01.2026 jeweils 18.00 – 19.30 Uhr, 10 Termine (Kurs)
Der Operntreff
VHS Göttingen, Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen
Oper hat mit uns selbst und unserem Leben zu tun – ob barock, romantisch oder modern. Oft komisch, zuweilen tragisch, immer emotional und leidenschaftlich! Lassen Sie sich verführen, lassen Sie sich begeistern! Lassen Sie sich “eropern”! Zum Inhalt des Kurses gehören die Entwicklung der Gattung, Einblicke in musikdramatische Konzeptionen, Erläuterungen zum Verhältnis von Text und Musik und Erklärungen zum Einsatz stilistischer und musikalischer Mittel. Die digitalen Musikbeispiele reichen von Monteverdi über Mozart und Wagner bis hin zu Verdi, Puccini und Henze. Der Kurs wendet sich ausdrücklich an alle Operninteressierten, ob mit oder ohne Vorkenntnisse. Optionaler Bestandteil nach Ende des Kurses ist der gemeinsame Besuch einer Vorstellung, die zuvor eingehend besprochen wird.
ab 21.01.2026, jeweils 16.30 – 17.30 Uhr (Vortrag)
Operette sich, wer kann!
Augustinum Kassel, Im Druseltal 12, 34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Seit einigen Jahren verändert sich die Art der Operetten-Rezeption. Lange als bieder, kitschig oder belanglos angesehen, verändern mittlerweile kreative, geistreiche und selbstironische Produktionen namhafter Theater und Opernhäuser den Blick auf ein unterschätztes Genre, das sich gleichzeitig buffonesk und heiter sowie politisch aktuell und gesellschaftskritisch zeigt.
Jacques Offenbach „erfindet“ Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris eine theatrale und musikdramatische Form, die eine stilistische Mixtur bietet aus Hoch- und Straßenkultur, aus Oper und Tanz. Seine Operetten „Orpheus in der Unterwelt“, „Die schöne Helena“ und andere Bühnenstücke amüsieren schon damals das Publikum und sind bis heute Kassenschlager.
In Wien verleihen Johann Strauß – seine „Fledermaus“ gilt als Muster der Wiener Operette schlechthin – sowie später Franz Lehár, Leo Fall, Emmerich Kálmán und andere der Gattung soziale Relevanz durch die zusätzliche Aufnahme tagespolitischer Themen in das Bühnengeschehen.
Berlin schließlich ist das Zentrum für eine Neuorientierung der Operette in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Paul Lincke („Frau Luna“), Paul Abraham („Viktoria und ihr Husar“) und Ralph Benatzky (Im weißen Rössl“) entwickeln das Genre hin zur Revue, mit Untertönen von Satire und Ironie.
Die 12-teilige Reihe gibt einen musikhistorischen Überblick über die Entwicklung der Gattung mit ihren Zentren Paris, Wien und Berlin sowie ihre jeweiligen Intentionen und Ausrichtungen. Behandelt werden Werke u. a. von Offenbach, Strauß, Lehár, Lincke und Abraham mit zahlreichen digitalen Musikbeispielen in Bild und Ton.
14.02.2026, 10.00 – 12.15 Uhr (Seminar)
Beethoven, Fidelio und andere Rätsel
VHS Göttingen, Bahnhofsallee 7, 37081 Göttingen
21.02.2026, 09.00 – 15.00 Uhr, (Seminar)
Crashkurs Operette
Bayerische Musikakademie Hammelburg, Am Schlossberg, 97762 Hammelburg
27.02. – 02.03.2026 (Ballettreise)
Leipzig, Oper – Ballette nach Choreografien von Uwe Scholz
Fahrt Wetzlar-Göttingen-Leipzig und zurück im modernen Fernreisebus, 3x Ü/F (EZ oder DZ) im Radisson Blu Hotel Leipzig (****), ca. dreistündige Stadtführung, Besichtigung und Führung Mendelssohn-Haus, Thomaskirche u.a.; Ticket Platzgruppe I (Vorstellung Opernhaus am 01.03.)
Details (Buchungsmodalitäten, Uhrzeiten, Preise etc.) auf Anfrage
12.-15.03.2026 (Opernreise)
Bayerische Staatsoper München – Beethoven, Fidelio
Fahrt Göttingen-Wetzlar-München und zurück im modernen ****Fernreisebus,
3x Ü/F (EZ oder DZ) im ****Maritim Hotel München, Stadtbesichtigung, Opernticket Kategorien I bzw. II (Vorstellung am 13.03. um 19.00 Uhr)
Details (Buchungsmodalitäten, Uhrzeiten, Preise etc.) auf Anfrage
ab 17.04.2026, jeweils 10.15 - 11.45 Uhr, 12 Termine (Seminar)
Opern aus Osteuropa
UDL Göttingen, Georg-August-Universität, Platz der Göttinger Sieben 5 (ZHG), 37073 Göttingen
Das Seminar stellt Opern aus Tschechien, Polen, Ungarn und Russland vor, allesamt aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Unabhängig vom jeweiligen Inhalt sowie der musikdramatischen Konzeption gilt die Aufmerksamkeit den landestypischen, regionalen Quellen des musikalischen Ausdrucks. Wir spüren in Liedern, Arien, Chören und Orchestermusiken verschiedenste Kombinationen romantischer Stilistik auf, die meisten mit mehr oder weniger starkem Lokalkolorit durch eigene Symbole, Melodien, Tanzsätze und manchem mehr. Betrachtet werden Werke u.a. von Dvořák, Janáček, Martinů, Moniuszko, Bartók, Ligeti, Glinka, Mussorgsky, Prokofjew und Schostakowitsch.
27.05.2026, 16.15 - 17.45 Uhr (Vortrag)
Früher Straßburger Stadttheater, heute „Opéra national du Rhin“ - zur Geschichte und Praxis einer außergewöhnlichen Bühne
UDL Göttingen, Georg-August-Universität, Platz der Göttinger Sieben 5 (ZHG), 37073 Göttingen
Neben Auszügen aus bedeutenden Produktionen der Straßburger Oper zeigt der Vortrag Aspekte jenseits des Bühnengeschehens wie Architektur des Gebäudes, der Verwaltung, der Finanzen und des Personals bis hin zur Spielplangestaltung, zu Inszenierungen und zur Presse. Der Vortrag ist Bestandteil der 14-teiligen Ringvorlesung "Strossburi - Straßburg - Strasbourg!" der UDL Göttingen.